Weblogs - Blogs
Alles Rund um den Bereich der Weblogs
Die Definition einer Webseite
Als Webseite wird ein elektronisches Dokument verstanden, welches mit Hilfe eines Webbrowsers (z.B. Internet Explorer, Mozilla Firefox) von einem Webserver abgerufen werden kann (Definition www.wikipedia.de). Mit Hilfe von gesetzten Links koennen mehrere Webseiten untereinander verknuepft sein und als Gesamtheit eine Internetpraesenz ergeben. Diese Internetpraesenz wird oftmals auch als Website bezeichnet.
Kennzeichnend fuer Webseiten ist, dass sie ueber eine Adresse (URL) verfuegen, Mithilfe derer sie im World Wide Web vom Internetuser aufgerufen werden können.
Grundsaetzlich wird zwischen statischen und dynamischen Webseiten unterschieden. Kennzeichnend fuer statische Webseiten ist dabei das sie aus einer einfachen Datei auf einem Webserver bestehen, die im Bedarfsfall vom User abgerufen wird.
Dynamische Webseiten werden oftmals erst im Moment der Abfrage durch den User erzeugt und koennen somit sehr aktuell gestaltet werden. Dies empfiehlt sich, wenn es darum geht z.B. Wetterdaten dem User zur Verfuegung zu stellen. Auch bei Suchmaschinen handelt es sich um dynamische Webseiten, die im Moment der Suchanfrage des Users die Liste der geeigneten Links für den eingegebenen Suchbegriff zusammenstellt.
Um eine Webseite dynamische gestalten zu koennen, werden verschiedene Systeme angeboten. Es lassen sich jedoch alle Programme einsetzen, die sich auf einem Serversystem ausfuehren lassen. Um die Arbeit zu vereinfachen wurden jedoch Standards wie das Common Gateway Interface eingefuehrt, die Webanwendungen unabhaengig von der Art des Webservers machen.
Heutzutage werden fuer dynamische Webseiten vor allem CMS (Content Management Systeme) Produkte eingesetzt. Diese lassen sich einfach haendeln und sind mittlerweile preiswert zu erlangen. Sie koennen an die individuellen Beduerfnisse der Website angepasst werden und bieten mehreren Usern gleichzeitig die Moeglichkeit eintraege auf einer Webseite vorzunehmen.
Vom Online-Tagebuch zum Weblog
Seit Ende der neunziger Jahre ist ein Phaenomen im World Wide Web zu beobachten, dass erst langsam um sich griff und mittlerweile sogar Kultstatus erreicht hat. Es handelt sich um die so genannten Weblogs oder kurz gesagt um Blogs. Bei Blogs (die Tätigkeit wird als bloggen bezeichnet) handelt es sich um Webseiten, auf denen die User regelmaessig oder auch unregelmaessig Eintraege machen. Am Anfang ging es in den Blogs vor allem um das Leben der User, die ihre persoenlichen Erlebnisse und Geschichten einer breiten Oeffentlichkeit mitteilen wollten. Als einer der Vorreiter für das Bloggen gilt Simon Geisler, der als einer der ersten ein Online-Tagebuch fuehrte. Im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Weblogs wurden vor allem fuer User die sich nicht mit der Erstellung von Webseiten in den entsprechenden Programmiersprachen auskannten eigene Dienste geschaffen, die mit bereits vorgefertigten Layouts und einer einfachen Bedienungsoberflaeche auch jene User ansprachen die vornehmlich zur Gruppe der Internetnutzer zu zählen sind. Mit Hilfe dieser Dienste wurde bloggen so einfach wie ein Brief mit Hilfe eines Schreibprogramms am Rechner zu schreiben. Dies fuehrte wiederum ab Ende der neunziger Jahre zu einem explosionsartigen Anstieg der im World Wide Web existenten Weblogs. Einen weiteren Boom loeste dann das zunehmende Medieninteresse an dieser neuen Form einer Kommunikationsplattform aus. Mehr und mehr private Internetuser stellten ihre Blogs online und mehr und mehr Betreiber von Online-Medien nutzten Blogs, um ihren Leserkreis zu erweitern. Heutzutage gibt es verschieden Formen von Weblogs. Auf der einen Seite sind weiterhin die klassischen Online-Tagbücher zu finden, in denen der Schreibende aus seinem Leben berichtet. Auf der anderen Seite gibt es mittlerweile auch Blogs, die eine Mischung aus den klassischen Online-Tagebuechern, eingefuegten Kommentaren von Lesern und privaten Foto`s und Videos bieten. Es gibt auch Blogs, die einfach eine Sammelstelle für Netzfundstuecke darstellen, die der Schreibende als besonders erwaehnungswuerdig ansieht. In erster Linie bieten Blogs auch heute noch eine Moeglichkeit sich selbst im Netz darzustellen und seine Interessen und Vorlieben anderen Menschen mitzuteilen ohne Gefahr zu laufen, dafür verurteilt oder mitleidig angelaechelt zu werden. Die Probleme eines Weblogs liegen vor allem darin, dass der Schreibende sich im Vorfeld darueber bewusst sein sollte, dass seine Eintraege bei den Anbietern ueber einen sehr langen Zeitraum gespeichert und archiviert werden. Blogs lassen oftmals einen Rueckschluss auf die Person des Schreibenden zu, wenn dieser sehr viele persoenliche Dinge in seinem Blog Preis gibt. Weiterhin haben einige Blogs im Netz einen solchen Bekanntheitsstatus, dass sie in der Lage sind die oeffentliche Meinung zu beeinflussen. Als Beispiel soll an dieser Stelle die Kampagne „Du bist Deutschland“ genannt sein, die sich auf einigen Weblogs heftiger Kritik ausgesetzt sah.
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