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Zahnpasta, was bringt sie wirklich?
Posted on Nov. 20, 2008 at 2:42 AM - Link
Sie gehört zur Körperpflege und im speziellen zur Mundhygiene wie der Reifen zum Auto, die Zahnpasta (auch Zahncreme genannt). Egal ob bei Milchzähnen oder beim Zahnersatz im hohen Alter, sie wird überall verwendet und das auch aus gutem Grund. Zahnpasta verstärkt die Säuberung durch die Zahnbürste, also der mechanischen Reinigung der Zähne. Sie enthält nicht nur Geschmacksstoffe, sondern auch Schaumbilder und Wirkstoffe zur Vorbeuge von Karies und Parodontose. Obwohl sich viele Zahnpasten in ihrer Farbe und dem Geschmack unterscheiden, dienen sie natürlich alle dem selben Ziel. Besonders interessant ist die Streifenbildung bei einigen Vertretern. Dieser Effekt wird durch die Verwendung von zwei Kammern im inneren der Tube erzielt. Beim herausdrücken der Paste entsteht dann das jeweilige Streifenmuster durch die besondere Form der Öffnung.
Oftmals hört man aus verschiedenen Bauernweisheiten, dass die Verwendung von Zahnpasta eigentlich unnötig ist und nur Geld kostet, doch dem ist nicht so. Die in ihr enthaltenen Fluoride und sonstigen Wirkstoffe unterstützen die Reinigung und die Vorbeuge zu verschiedenen Zahnerkrankungen drastisch. Natürlich nützt alles nichts, wenn man seine Zähne unregelmäßig oder schlampig putzt, da der mechanische Vorgang unumgänglich und einfach notwendig ist, aber dennoch ist die Zahnpasta ein wichtiger Bestandteil der Mundhygiene. Grundsätzlich ist die Marke der Zahnpasta egal, aber man sollte besonders bei Kindern darauf achten, dass sie spezielle Kinderzahnpasten verwenden, da der Fluoridgehalt einer Zahnpasta bei Kindern etwas niedriger sein sollte, als für einen Erwachsenen.
In Sachen Geschmack kann man seinen persönlichen Vorlieben folgen. Zahnpasta gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, von der klassischen Mentholvariante über Kräuter bis hin zu Erdbeer-, Zitrone- oder einem ausgefallenen Ananasgeschmack. Doch eines sollte man auf jeden Fall nie vergessen: Zahnpasta ist nicht zum Verzehr gedacht, unabhängig davon wie gut sie schmecken mag.
Der Kampf der Milchbauern
Posted on Jun. 28, 2008 at 2:12 AM - Link
Milchbauer in der Europäischen Union zu sein, ist für die, die es wirklich sind ein harter Kampf, für andere ist diese Profession etwas für Faulpelze, die sich nur über Gemeinschaftssubventionen erhalten. Kürzlich erst streikte die ganze Milchbauernriege, um höhere Subventionen zu erhalten, da ihre wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit anders nicht mehr zu gewährleisten ist. Etwas, das ja auch durchaus im Interesse der Union liegen sollte. Jedoch sind die Forderungen von einem marktwirtschaftlichen Standpunkt her absolut unhaltbar, denn Unmengen an Geld in die eigenen Produkte zu pumpen, sodass diese gegen stärkere Konkurrenz überlebt, klingt nicht nur nach einem nicht gerade effizienten Kreislauf. Auf Dauer wird diese Unterstützung kaum tragbar bleiben, dennoch streiken die Milchbauern für höhere Subventionen und die Erlaubnis stärkerer Produktion, sollten aber dabei verstehen, dass sie sich selbst mit diesen protektionistischen Ambitionen nicht helfen. Denn sollten einmal die Unterstützungen gestrichen, ja nur gekürzt werden, würden sie in Null-Komma-Nix vor dem Ruin stehen. Natürlich sind Milchprodukte wichtig, für Muskelaufbau, für die Knochen oder auch die Verdauung, aber dafür das (sozial-)kapitalistische System zu unterwandern kann nicht die Lösung sein.
Selbstverständlich enthält die Milch Kalzium, das Joghurt wichtige Bakterienkulturen, Molkeprodukte das Whey-Protein, Käse andere Eiweiße und so weiter. Die Liste könnte beinahe endlos fortgesetzt werden, doch ist dies alles kein Argument, gerade der heimischen Produktion so unter die Arme zu greifen. Das einzig wirklich schlagende Argument ist eben, dass es um die heimische Wirtschaft geht, die zwar nicht gerade auf dem Bauernstand aufgebaut ist, der aber trotzdem viele Arbeitsplätze und somit vielen Bürgern den Wohlstand sichert.
Zudem muss man gerade als Österreicher die unglaublich hohe Qualität unserer Milcherzeugung schätzen und deshalb auch zumindest vordergründig unrentabel versuchen, diese Standards zu halten und abzusichern. Vielleicht sollte man also den Milchbauern doch nicht Gier und Maßlosigkeit vorwerfen, sondern zuerst die Folgen des Verschwindens dieses Standes überdenken und abzusehen versuchen.
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