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Volkskrankheiten Diabetes und Depressionen

Posted on Apr. 7, 2009 at 1:50 PM

Volkskrankheiten sind jene Krankheiten, die sich immer stärker verbreiten und von denen eine Großzahl der Bevölkerung eines oder mehrerer Länder betroffen sind. Darunter zählen in Europa beispielsweise Rheuma, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch vor allem Diabetes und Depressionen. In entwickelten Ländern entstehen Volkskrankheiten vor allem durch falsche Ernährung oder dem Mangel an Bewegung. Allerdings betreffen Volkskrankheiten nicht nur Erwachsene: auch Kinder und Jugendliche sind davon betroffen.  Diabetes mellitus - etwa eine Million Kinder leben auf der ganzen Welt mit der Diagnose dieser „Zuckerkrankheit“, angefangen von Babies über Kleinkinder bis zu Jugendlichen. Bevor sich Eltern die Frage stellen: Warum? sollten sie sich Gedanken machen, wie die Zukunft ihres Kindes aussehen wird und wie sie ihm das Leben erleichtern können. Da die Kinder selbst noch wenig Ahnung haben, was Diabetes ist und wie ein Leben mit der Krankheit aussieht, ist die Diagnose weniger erschreckend und sie gewöhnen sich meist schnell daran. Eltern sollten mit ihrem Kind deshalb über Diabetes sprechen und es gemeinsam „leben“: ein gemeinsames Testen des Blutzuckers, gemeinsames Insulinspritzen und Essen kann viel bewirken.  Eine weitere Volkskrankheit, die viele Kinder und Jugendliche betrifft, sind Depressionen.

Die Krankheit bei Erwachsenen zu diagnostizieren ist schon schwierig, bei jungen Menschen allerdings auch nicht einfacher da schon Kleinkinder depressiv sein können: Symtome in diesem Alter sind schlechtes Schlafen, Ängstlichkeit, Traurigkeit, Unlust zu spielen und Zorn. Kinder dagegen haben Schuldgefühle, Schwierigkeiten in der Schule und fühlen sich vernachlässigt, während Jugendliche teilnahmslos sind, Selbstmordgedanken haben und Schlafstörungen haben. Sobald Depressionen diagnostiziert sind, sollte ein Psychotherapeut zu Rate gezogen werden: er soll einen Begleiter auf dem Weg zur Besserung darstellen und dem Kind Sicherheit und Selbstbewusstsein geben. Ein Psychotherapeut hilft auch Jugendlichen mit Depressiven indem er alte Verhaltungsmuster aufzeigt und neue Denkweise gemeinsam mit dem Patienten entwickelt. Antidepressiva sollten erst die zweite Wahl sein, da die Mittel bei Kindern Aggressionen auslösen können und möglicherweise die Krankheit auch verschlimmern.


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